Dominiques Welt

Basilikum-Pesto selber machen

Warum sollte man ein Basilikum-Pesto selber machen? Weil es einfach besser schmeckt!
Ich hatte am Balkon einen großen Basilikumstock stehen, welchen ich selbst gezogen hatte.

Basilikumstock
Basilikum

Da aber Basilikum keine tiefen Temperaturen verträgt, und es in der Nacht schon kalt wurde, musste der Basilikumstock in die Wohnung umziehen. Der Stock war aber im Sommer so groß geworden, sodass der Platz dafür fehlte. Ich musste den Stock deshalb verkleinern. Meine erste Idee war, ein leckeres Basilikum-Pesto selber zu machen.

Was braucht ihr für ein Basilikum-Pesto:

  • 50g Basilikumblätter (ohne Stängel, gewaschen)
  • 40g Pinienkerne
  • 50g Parmesan
  • 1/2 Teelöffel Meersalz (grob)
  • 3 Zehen Knoblauch (grob geschnitten)
  • 125ml natives Olivenöl

Startet am besten mit den Pinienkernen. Diese röstet ihr ohne Öl in einer Teflonpfanne leicht an. Es reicht die Kerne ein bisschen anzurösten. Anschließend lässt ihr die Kerne in der heißen Pfanne nachziehen. Danach die Kerne etwas abkühlen lassen.

Während die Kerne abkühlen, die Basilikumblätter und den Knoblauch grob schneiden. Die Blätter, den Knoblauch, das Meersalz und die abgekühlten Pinienkerne mit einem Mörser zerstoßen und langsam das Olivenöl hinzufügen. Alternativ könnt ihr aber auch einen Pürierstab verwenden, und die Zutaten damit schneller vermengen.

Zum Püree habe ich anschließend den geriebenen Parmesan hinzugegeben und mit einem Löffel untergerührt. Achtung: Ab jetzt nicht mehr mixen, das würde die körnige Struktur des Pestos zerstören!

In Gläsern mit Schraubdeckel eingefüllt und mit Olivenöl komplett bedeckt hält das Pesto einige Wochen im Kühlschrank. Wenn ihr nur eine Teilmenge entnehmt, füllt die Gläser wieder mit Olivenöl auf, sodass die gesamte Masse bedeckt ist. Das Pesto verdünnt sich zwar dadurch, aber es bleibt haltbar.

Basilikum-Pesto im Glas

Selbstgemachte Basilikum Pesto schmeckt mir mit Nudeln am besten! Wie ich den Nudelteig zubereitet habe, findet ihr hier: Nudelteig

Vielleicht habt ihr aber andere Vorschläge, wozu das Pesto noch super passen würde.

Gutes Gelingen und guten Appetit – eure Dominique!

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